altmarkgeschichte

Vereinsberichte

Herbsttagung 2016

 

Die Herbsttagung des Vereins fand traditionell und satzungsgemäß in Salzwedel statt. Am 22. Oktober trafen sich 26 Vereinsmitglieder und zwei Gäste in der Gaststätte Eisen-Carl.

Nach der Begrüßung gingen der Vorsitzende und der Schriftführer auf die Vereins- und Vorstandsaktivitäten  der letzten Monate ein und hoben besonders das Erscheinen des letzten Jahresberichtes hervor, der den Vereinsmitgliedern bereits zugegangen ist.

 

Die Themen der beiden ersten Vorträge widmeten sich der Vereinsgeschichte. Anlass dafür war die Gründung des Geschichtsvereins im Jahre 1836, vor 180 Jahren.

Bernhard von Barsewisch reflektierte die letzten Jahrzehnte eigenen Erlebens als „Persönliche Erinnerungen an die jüngste Vereinsgeschichte“.

Zur frühen Vereinsgeschichte sprach Ulrich Kalmbach. Mit dem Vortrag „Vom Verein ins Museum. Entstehung und Entwicklung der Sammlungen des Altmärkischen Geschichtsvereins.“ widmete er sich der bereits mit der Vereinsgründung begonnenen Sammeltätigkeit und stellte die Kontinuität dieser Sammlungen bis in die Gegenwart hinein heraus.

Zu einem interessanten volkskundlichen Themenkreis referierte Friedrich Wilhelm Gille aus Wiepke. Er stellte mit dem Titel „Brautkränze - ein vergessener Brauch in der Altmark.“ seine  Sammlung an derartigen Brautkronen vor und schilderte die historischen Hintergründe und auch die Erwerbungsgeschichten. Ebenso gab er interessante Einblicke in die Geschichte und Sanierung der Reichwaldschen Wassermühle in  Wiepke.

 

Anschließend berichtete Thorsten Morgendahl aus Hamburg über „Die 1. Elb-Landwehr 1814-1815. Von der Altmark nach Ligny und Waterloo.“ Der Referent begann seinen Vortrag in einer selbst nachgeschneiderten Uniform eines einfachen Landwehrmannes des Jahres 1814. Er berichtete über die historischen Ereignisse der Zeit und sehr plastisch über die heutigen Formen des Reenactments, der Nachstellung historischer Ereignisse.

Nach dem Mittagessen besichtigten die Tagungsteilnehmer die Sonderausstellung  „Narrenkopf und thronende Madonna - Kostbarkeiten des Mittelalters“ im Danneil-Museum. Zuvor gab Ulrich Kalmbach eine Einführung in die Vorgeschichte des Projektes und zu den Themen und Inhalten der Ausstellung. Der Nachmittag klang dann im Café Kruse aus.

 

Abschluss des Rundgangs